Gott im Alltag erfahren

Hier können zwei Aspekte angeführt werden, die von Bedeutung sind:

  • Wir können uns an dem orientieren, was Jesus uns gelehrt und vorgelebt hat.
  • Wir haben die Möglichkeit, ganz konkret den Willen Gottes zu hinterfragen und uns von ihm führen zu lassen.

Sich am Wort Gottes orientieren

Hier führt kein Weg an den Evangelien vorbei, in denen über das Leben Jesu berichtet wird und darüber, was er uns Menschen als Wort Gottes übermittelt hat. Wir können das Wesen und den Willen Gottes nicht erfassen, wenn wir nur wenig Ahnung davon haben, was Jesus über seinen und unser aller Vater gesagt hat.

Wenn wir die Wege Gottes gehen wollen, haben wir eine einfache Möglichkeit dazu: Wir brauchen dazu oft nicht einmal fünf Minuten am Tag. Es wäre aber gut, wenn wir uns diese Zeit für Gott regelmäßig und konsequent nehmen könnten.

Der Vorschlag lautet, täglich ein Kapitel aus einem der vier Evangelien zu lesen. Das dauert keine fünf Minuten. Wir bekommen dadurch bald eine Klarheit und Sicherheit, wie Gott zu uns steht und was er von uns haben möchte. Im Laufe der Zeit entsteht dadurch eine Glaubensgewissheit, die für unser Leben einen klaren Orientierungsrahmen geben kann. Wir werden vertraut mit Jesus, mit seiner Art, die Menschen und die Welt anzuschauen, wir können über Jesus auch den Sinn und das Ziel unseres Lebens erkennen. Entscheidend ist, dass wir dadurch auch einen klaren Orientierungsrahmen für unser Leben erhalten, genauer genommen: dass wir einen Orientierungsrahmen für ein gelungenes Leben vor Gott erhalten.

Wenn wir uns überlegen, wie kurz uns fünf Minuten beim Zeitunglesen, vor dem Fernseher, beim Surfen im Internet, beim Shopping oder auch beim Telefonieren mit unseren Freunden und Freundinnen u.ä. vorkommen, wird es uns leichter fallen, diese kurze Zeitspanne für das Lesen des Evangeliums zur Verfügung zu stellen.

Von der Kirche gibt es für jeden Tag eine solche Stelle aus den Evangelien. Wer möchte, findet im Internet diese sogenannten Tagesevangelien, oftmals mit Kommentaren. Hier zahlt es sich aus ein wenig zu suchen und zu vergleichen. Die Kommentare unterscheiden sich oft sehr in ihrer Sprache und ihrem Betrachtungsansatz. Die einen beziehen sich oft auf alte Kirchenlehrer, die anderen gehen vom modernen Lebensalltag aus und versuchen, die derzeitige Lebenswirklichkeit aus den Augen Jesu zu betrachten. Entscheidend ist ein Portal zu finden, das für den jeweils eigenen und individuellen Lebensweg zu Gott am ehesten hilfreich ist. Jeder Mensch steht im Glauben wo anders. Entscheidend ist, wie bei einem Rad, dass man einen Weg findet, der in die Mitte, ins Zentrum zu Gott führt, mögen auch die Ausgangspositionen des Weges für die verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich sein.

Als ein Vorschlag kann z.B. tagesimpuls.org/?m=1 angeboten werden.

Sich von Gott führen lassen

Gott hat einen liebevollen Plan mit uns, den er uns aber nicht aufdrängt. Wenn wir im Gebet mit ihm verbunden sind, werden wir immer wieder seine Fügungen und Führungen erleben dürfen. Gott hat aber auch ein Interesse, dass wir im Alltag seinen Willen erkennen können. Wenn wir im „Vater unser“ beten: „dein Wille geschehe“, dann setzt das ja voraus, dass uns Gott seinen Willen in irgendeiner Weise erkennen lässt, wenn wir uns darum bemühen. Für die grundsätzliche Orientierung hinsichtlich seines Willens sind dafür die Evangelien die notwendige Basis.

Es gibt im Alltag jedoch eine Fülle an großen und kleinen Lebensentscheidungen, die von uns immer wieder getroffen und geklärt werden müssen. Bei vielen derartigen Entscheidungen können wir aber deren Konsequenzen schwer oder oft gar nicht abschätzen. Wir hoffen bei allen Entscheidungen, dass immer das Beste eintreten wird. Wir wissen aber nicht, ob dies tatsächlich der Fall sein ist.

Weil uns Gott liebt, möchte er uns gerade in solchen Situationen helfend zur Seite stehen. Wenn es Probleme gibt, möchte er helfen, sie zu lösen. Das Wichtigste dabei ist, dass wir es lernen, alle Entscheidungen oder auch Probleme Gott im Gebet hinzulegen. Wir können dabei nichts verlieren und nur gewinnen: Wenn Entscheidungen zu treffen sind, müssen wir sie ohnedies treffen, unabhängig davon, ob wir zuvor gebetet oder nicht gebetet haben. Man kann dabei aber die Erfahrung machen, dass die Entscheidungen oft anders sind, wenn zuvor gebetet wurde. Gott schenkt uns über das Gebet Impulse, die uns bei Entscheidungen sehr hilfreich sind. Und hier kommt noch eine wichtige Erfahrung dazu: Wenn wir eine Entscheidung getroffen haben, bei der Gott auf seine Weise mitwirken durfte, wird uns Gott auch bei deren Umsetzung helfen. Das sind Erfahrungen, die man selber machen muss.

Solche Führungen und Hilfen Gottes nehmen wir selten bewusst wahr. Wir können aber rückblickend oft sagen, dass der Segen Gottes dabei war.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, Gott zu bitten, dass wir seine Führung ganz konkret erfahren dürfen. Gott wird dies tun, weil er uns liebt. Das setzt aber zwei Dinge voraus: wir müssen ein tiefes Vertrauen haben, dass Gott tatsächlich in unserem Alltag wirken kann und wirken will. Wir müssen aber auch bereit sein, uns im hörenden Gebet von Gott führen zu lassen. Gott ist leise, wir können es jedoch lernen, seine Stimme zu erkennen und von unseren eigenen Gedanken und Ideen zu unterscheiden. Gott hat ein Interesse daran, dass wir es können und wird uns dabei helfen es zu lernen, wenn wir es wirklich aus ganzem Herzen wollen. Wir müssen uns nur die Zeit dafür nehmen, auf Gott auch tatsächlich hinzuhören.

Im Folgenden werden Erfahrungen von vielen Menschen wiedergegeben, wie Gott im Alltag führt. Es sind nur einzelne Beispiele, weil Gott in seinem Wirken unfassbar vielfältig ist. Entscheidend ist immer das redliche Bemühen. Gott lässt sich nicht „ausprobieren“. Wir werden von Gott niemals Antworten bekommen, wenn wir uns ihm nicht mit offenem und reinem Herzen nähern.

Gottes Führung über das Gebet

Wenn wir den Eindruck haben, ein aus einem Gebet kommender Impulse könnte von Gott stammen, dann sollten wir uns bemühen, dem Willen Gottes zu gehorchen. Gott ist ein unglaublicher Pädagoge. Erfahrungsgemäß führt er so, dass die Impulse, die wir in der Anfangszeit unseres Weges mit Gott erhalten, leicht umzusetzen sind. Wir dürfen dabei positive Erfahrungen sammeln und werden sicher bei unserem Tun, weil wir immer wieder Früchte des Gebetes erkennen können. Das sind übrigens oft Früchte, die wir selber nicht angestrebt haben und bei denen man aber spürt, dass sie mit dem Segen Gottes verbunden sind. Wenn wir die Bereitschaft haben, uns von ihm im Gebet führen zu lassen, kann er uns immer vielfältiger seinem Willen entsprechend einsetzen. Gott braucht Menschen, die dafür offen sind.

Oft wird uns Gott nur Anliegen oder Menschen ans Herz legen, für die wir beten sollen. Offensichtlich braucht er unser Gebet, um im Leben dieser Menschen etwas bewirken zu können. Meistens werden wir nichts davon erfahren, was Gott gewirkt hat. Berührend ist es aber, wenn man doch erfahren darf, dass gerade zu dem Zeitpunkt, an dem man für jemanden intensiv gebetet hat, sich im Leben dieser Person etwas Entscheidendes getan hat.

Manchmal werden wir einen Impuls für eine Handlung bekommen, die wir durchführen sollten. Da kann es durchaus vorkommen, dass diese Impulse Menschen betreffen, die wir nicht mögen, die uns vielleicht unsympathisch sind oder mit denen wir Probleme haben. Das sind Impulse, die so ganz und gar nicht aus dem eigenen Unterbewussten stammen, weil uns unser Unterbewusstsein eher vor solchen Personen schützen möchte. Gott hat aber andere Pläne, er will für alle Menschen Friede und Versöhnung. Wenn wir aus dem Gebet heraus Gott gehorsam sind und diesen stillen inneren Auftrag ausführen, werden wir mit Erstaunen die Früchte dieser Handlung erkennen. Wichtig ist auch das Wissen darum, dass uns Gott bei solchen Aufträgen nie im Stich lässt.

Natürlich haben wir die Freiheit, solchen Impulsen nicht zu entsprechen. Gott respektiert dies. Wenn es aber dazu kommt, dass wir derartige Impulse regelmäßig ignorieren, werden diese immer seltener werden und schließlich ganz aufhören. Gott akzeptiert es, wenn wir unsere eigenen Wege gehen wollen. Wir werden dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr Gottes Wirken in unserem Leben erfahren dürfen.

Die „Drei-Königs-Regel“

Es gibt immer wieder Impulse, bei denen wir nicht sicher sind, ob sie von Gott stammen oder aus dem eigenen Unterbewusstsein. Wenn es sich um größere Dinge handelt, darf man Gott durchaus im Gebet fragen: „Gott, kommt das wirklich von dir?“ Wenn solch ein Impuls lediglich dem eigenen Wollen entspringt, werden wir von Gott keine Antwort darauf erhalten. Anders ist es, wenn Gott etwas von uns will.

So wie die drei Weisen, die dem selben göttlichen Impuls folgend aus unterschiedlichen Richtungen zum neu geborenen Christus gezogen sind, können wir Gott bitten, diesen Impuls durch andere Personen zu bestätigen. Wenn Gott tatsächlich etwas von uns will, wird er auch die Bereitschaft haben, uns eine entsprechende Bestätigung zu geben.

Wir müssen uns aber bewusst werden, dass „unsere Gedanken nicht seine Gedanken“ sind. Wir haben oft Gebetsanliegen, von denen wir glauben, dass sie so vernünftig sind, dass sich Gott diesen Anliegen nicht entziehen wird. Wir sind dann enttäuscht, wenn wir das Gefühl haben, Gott würde uns nicht hören. So ist es aber nicht. In solchen Fällen sind wir eingeladen, Gott dieses Anliegen immer wieder im Gebet hinzulegen mit der Bitte, dass er dieses Problem in seinem Sinne lösen möge. Gott wartet dann darauf, dass wir es lernen, unsere eigenen und oft engen Vorstellungen loszulassen. Dann kann er dieses Problem auf seine Weise lösen.

Gottes Führung durch die Hl. Schrift

Gedanken und Impulse, die während des Betens auftauchen, haben nicht immer etwas mit dem Willen Gottes zu tun und können aus unserem eigenen Wollen entspringen. So lange diese Impulse nicht den Prinzipien der Liebe widersprechen, ist dagegen nichts einzuwenden.

Manchmal gibt es aber Zweifel über die Richtigkeit von entsprechenden Impulsen. Es kommt auch immer wieder vor, dass wir bei Entscheidungen unsicher sind und dafür eine Hilfestellung haben möchten. Es gibt auch schwere Lebenssituationen, für die wir dringend eine Antwort suchen. So paradox dies nun klingt, Gott will und kann uns in solchen Situationen, in denen wir ihn dringend um Rat und Hilfe bitten, konkret helfen.

Wir müssen dazu nur eine Bibel nehmen, Gott bitten, uns eine Antwort zu geben, dann die Bibel irgendwo aufschlagen – am besten mit geschlossenen Augen. Wo der Blick zum ersten Mal hinfällt steht die Antwort auf die Frage, klar und deutlich. Sie können auch gerne mit geschlossenen Augen den Finger auf irgendeine Stelle legen und dann lesen. Falsch ist es, in der aufgeschlagenen Seite so lange zu lesen, bis man glaubt eine Stelle gefunden zu haben, die passen könnte. Skeptiker werden jetzt ungläubig den Kopf schütteln, weil es verrückt klingt. Gott aber meint es ernst.

Für Mathematiker, die sich gerne mit Zufallsvariablen und mit statistischen Wahrscheinlichkeiten beschäftigen: Eine durchschnittliche Bibel hat mit dem Alten Testament im Schnitt 1.000 Seiten, das Neue Testament hat mit der Apostelgeschichte rund 200 Seiten, und die Briefsammlung der Apostel und von Paulus haben nochmals rund 150 Seiten. Das macht in Summe knapp 1.400 eng bedruckte Seiten, wobei pro Seite rund 30 sogenannte Verse stehen. Das sind somit rund 42.000 Bibelverse. Wenn man aus reiner Neugierde versuchen würde, zu einer vorher definierten Fragestellung mit einem zufälligen Aufschlagen der Bibel irgend einen Vers mit einer annähernd sinnvollen Antwort zu finden, kann man nur sagen: viel Spaß beim Suchen. Man wird mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemals spontan eine Stelle finden, die als potenzielle Antwort für diese zuvor definierte Fragestellung geeignet ist.

Wenn man Gott nicht als Versuchsobjekt missbrauchen will, sondern ihn in einem wichtigen Anliegen aus einem glaubenden Vertrauen um Hilfe und um eine Antwort bittet, wird man hingegen niemals enttäuscht werden. Selbst wenn man einmal eine Antwort nicht verstanden hat und Gott in der gleichen Angelegenheit nochmals um eine Antwort bittet, ist Gott in seiner Liebe bereit, tatsächlich nochmals eine gleich lautende Antwort zu geben. Die statistische Wahrscheinlichkeit für solche Zufälle ist unfassbar klein. Für Gott ist das kein Problem. Im Zeugnis „Wie wir es lernten, uns von Gott führen zu lassen“ (Reichelt) und auch in anderen Zeugnissen, werden solche Führungen beschrieben.

Interessant ist die Beobachtung, dass Gott nie eine falsche, sinnlose oder kontraproduktive Antwort gibt. Immerhin gibt es im Alten Testament neben wichtigen Offenbarungsinhalten eine Fülle an geschichtlichen Erzählungen, die – weil die damalige Zeit sehr kriegerisch war – viele Schilderungen von Gewalt, Mord, kriegerischen Handlungen und anderen Bösartigkeiten beinhalten. Die statistische Wahrscheinlichkeit, solche Textstellen aufzuschlagen, ist sehr groß, aber nicht bei Gott.

Manchmal bekommt man eine Antwort, die zwar allgemeingültig ist, aber die Fragestellung nicht direkt beantwortet. Wenn man sich dann die gestellte Frage oder Bitte an Gott selber noch einmal in Ruhe durchdenkt, kommt man wahrscheinlich zu folgendem Ergebnis: „Mensch, was fragst du denn? Denk nach, dann findest du selber die richtige Antwort…….“ Solches passiert aber nie, wenn die Not, die zur Frage an Gott geführt hat, groß ist.

Zum Aufschlagen der Bibel gibt es verschiedene Alternativen. Es gibt z.B. Sammlungen von Bibelzitaten als kleine Kärtchen. In einer kleinen Schachtel aufbewahrt, kann man jedes Mal, wenn man Gott um eine Antwort bitten möchte, diese weit über 1.000 Kärtchen kräftig umrühren, bevor man eines zieht. Wer es digital liebt: es gibt mehrere Portale, auf denen man über einen Zufallsgenerator Bibelstellen ziehen kann.

Man muss nur bei dieser digitalen Möglichkeit aufpassen, dass man nicht, weil es so leicht geht, probeweise Bibelstellen zieht. Gott schätzt es nicht, wenn man seine Gaben einfach unverbindlich ausprobieren möchte. Die Wahrscheinlichkeit, dabei „unpassende“ Stellen zu bekommen, ist sehr groß. Das bedeutet nicht, dass diese Bibelstellen nicht dennoch einen Orientierungswert für das eigene Leben haben. Man wird aber leicht, wenn man „unpassende“ Stellen bekommen hat, diese Möglichkeit der Führung durch Gott im weiteren Leben ungenützt lassen.

Kriterien für das Erkennen der Führung Gottes

Wenn wir im hörenden Gebet Impulse auf unser Fragen, unser Suchen und Bitten bekommen, wissen wir vor allem am Anfang unseres Weges mit Gott nicht, ob diese Impulse von uns, bzw. unserem Unterbewusstsein kommen oder von Gott. Wir tendieren sehr leicht dazu, unser eigenes Wollen als jenes von Gott zu interpretieren. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn wir den Eindruck haben, etwas Bestimmtes tun zu müssen.

Diesbezüglich helfen folgende Kriterien, um zu erkennen, ob es sich nur um verdeckte eigene Wünsche handelt oder ob mehr dahinter ist. Wenn z.B. ein Handlungsimpuls von Gott kommt, führt er immer zu einem Mehr an Frieden, Versöhnung, Liebe und Gerechtigkeit. Diese Auswirkungen gelten für alle Betroffenen, niemand wird von Gott jemals ausgegrenzt. Das sind Kombinationen von Auswirkungen, die wir in unserem eigenen Planen und Handeln äußerst schwer realisieren können. Wenn wir alleine und ohne Gott eigene Ideen umsetzen, ist das nämlich oft mit Vorteilen für uns, aber auch mit Nachteilen für andere verbunden. Wenn Gott über unser Gebet mitwirken darf, gibt es keine Verlierer.

Wenn also bei unseren Handlungen nicht nur positive Auswirkungen zu erkennen sind, müssen wir davon ausgehen, dass der entsprechende Impuls nicht von Gott gekommen ist, sondern aus uns selber. Wir haben aber die Möglichkeit, daran zu lernen, wie sich die unterschiedlichen Impulse anfühlen – Gott will uns in die Schule nehmen, wenn wir dies zulassen und wollen.

Es gibt noch ein anderes Kriterium, das uns Sicherheit über deren Ursache und Quelle geben kann. Dieses Kriterium wird jedoch niemals für Außenstehende erkennbar sein: Wenn etwas von Gott kommt, werden wir beim Beten einen großen inneren Frieden bekommen. Wenn wir dennoch unsicher sind, können wir den erhaltenen Impuls loslassen, wir sollen nur nicht aufhören, in der entsprechenden Angelegenheit weiter zu beten. Wenn Gott etwas von uns möchte, wird er sich nämlich nochmals melden, und zwar oft auf eine andere Weise, sodass wir Sicherheit bezüglich seines Willens bekommen. Manchmal bekommen wir im Gebet auch eine so klare innere Gewissheit über verschiedene uns betreffende Zusammenhänge geschenkt, wie wir sie aus dem Alltag nicht kennen.

Vorige Seite Nächste Seite