Danila Castelli
Danila Castelli
Bereguardo / Italien

In Lourdes von Tumor und extremen Bluthochdruck geheilt

Im Jahr 1858 erschien Maria dem französischen Mädchen Bernadette Soubirous in Lourdes in der Grotte Massabielle und übermittelte ihr die Botschaft über die Wichtigkeit des Betens und der Umkehr der Menschen zu Gott. Im Rahmen der Erscheinungen  begann in der Grotte eine Quelle zu sprudeln und es kam dort bald zu ersten Heilungen. Lourdes entwickelte sich daraufhin zu einem Ort, zu dem verzweifelte und kranke Menschen hinströmen, an dem sie Trost und seelische Heilung finden und das Gebet wieder für sich entdecken.   

Zusätzlich gibt es in Lourdes immer wieder unerklärliche Heilungen auch der schwersten und unheilbaren Krankheiten. So gibt es bereits mehr als 7.000 registrierte außergewöhnliche Heilungen, die im Gebet und im Zusammenhang mit dem Wasser der Grotte geschehen sind. Davon wurden vom Internationalen Ärztebüro ungefähr 2.500 als „extramedikal“ eingestuft, das heißt, dass sie derzeit wissenschaftlich nicht erklärbar sind. Solche Heilungen müssen medizinisch zweifelsfrei dokumentiert sein, spontan geschehen, vollständig und andauernd sein. Dazu gehören beispielsweise Knochenbrüche, die augenblicklich verheilt sind, vollständige Heilung von Multipler Sklerose oder bösartige Tumore, die sich spontan komplett zurückbildeten. Von diesen extramedikalen Heilungen hat die Kirche bisher 70 als Wunder anerkannt. Die Anerkennungen erfolgen meist erst lange Zeit nach der Heilung, um Rückfälle bei den Erkrankungen ausschließen zu können.

Frau Danila Castelli hat im Wasser von Lourdes eine Heilung erfahren, die als die neunundsechzigste  Wunderheilung von Lourdes kirchlich anerkannt wurde.

Geboren am 16. Januar 1946, führte Frau Danila Castelli bis zum Alter von 34 Jahren ein normales Leben. Dann begann sie unter spontan auftretenden gravierenden Bluthochdruckattacken zu leiden. Im Jahre 1982 wurde bei Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen eine Gebärmuttergeschwulst diagnostiziert. Frau Castelli wurden daraufhin die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt. Im November 1982 musste ihr auch ein Teil der Bauchspeicheldrüse entfernt werden. Im darauf folgenden Jahr wurden bei einer Szintigrafie überdies ein Tumor (Phäochromozytom) jeweils im Bereich des Enddarms, der Blase und der Vagina diagnostiziert. Bis 1988 wurden ohne Erfolg mehrere Operationen durchgeführt in der Hoffnung, die Ursachen der Bluthochdruckattacken zu beseitigen.

Frau Castelli wusste, dass ihr Leben bald zu Ende gehen wird und unternahm im Mai 1989 eine Wallfahrt nach Lourdes. Als sie am 4. Mai in das Bad bei der Grotte Massabielle eingetaucht wurde, stellte sich für sie ein außergewöhnliches Wohlbefinden ein, das sich als vollständige Heilung all ihrer Leiden herausstellte.  Sie teilte daraufhin ihre plötzliche Heilung dem medizinischen Büro von Lourdes mit.  Nach entsprechenden Untersuchungen und fünf Sitzungen der dort akkreditierten Experten in den Jahren 1989, 1992, 1994, 1997 und 2010 wurde durch diese Institution im Rahmen einer formellen Abstimmung einstimmig festgestellt: „Frau Danila Castelli ist seit ihrer Wallfahrt in Lourdes vor 21 Jahren im Jahre 1989 unabhängig von den Operationen und den Behandlungen vollständig und dauerhaft vom Syndrom, unter dem sie neun Jahre litt, geheilt.“ Das „Comité Médical International de Lourdes“ hat zuletzt in seiner Sitzung vom 19. November 2011 in Paris bestätigt „dass die Art ihrer Heilung beim derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Kenntnisse unerklärt bleibt“.  Am 20. Juni 2013 bestätigte daraufhin Bischof Giovanni Giudici aus der Diözese Pavia, in der Frau Danila Castelli wohnt, den „außergewöhnlich-wunderbaren“ Charakter und den Wert des „Zeichens“ dieser Heilung.

web.archive.org/web/20150324182048/http://de.lourdes-france.org/vertiefen/heilungen-und-wunder/danila-castelli   

www.youtube.com/watch?v=h7ixlLiHnBI

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